Infrastruktur
Mobilitätsplattform
Eine Einrichtung einer Mobilitätsplattform zu Intermodalität, Vernetzung von Individualverkehr und ÖPNV fördern. Folgende Akteure sind für die Umsetzung notwendig: Koordinierung von Gemeinden, VRN, Kreis und Einzelpersonen.
Anmerkung der Redaktion: Diese Idee wurde auf dem Bürgerforum in Fürth am 9. April 2018 entwickelt.


Kommentare
am 23. Jun. 2018
um 14:44 Uhr
Mobilitätsplattform ohne Kreisstrategie unglaubwürdig
Eine Mobilitätsplattform (z.B. in Form von multimodalen Apps und Beratungsstellen, wie den durch den VRN vorangetriebenen Mobilitätszentralen) ist in erster Linie eine Maßnahme!
Eine solche Plattform ist nur glaubwürdig, wenn diese Stellen auch halbwegs attraktive Angebote bereitstellen. Dazu muss ein Mix an Angeboten, wie Carsharing, Bikesharing und RideSharing, aufgebaut, aber auch der herkömmliche ÖPNV als "Rückfallebene" für die eben genannten Angebote, auf einen Grundstandard gebracht werden.
Der Kreis muss für dieses Querschnittsthema erstmal eine Mobilitätsstrategie entwickeln, in der er konkrete Mobilitätsziele (keine Oberflächenfloskeln, wie "Wir wollen den ÖPNV stärken" oder "Wir wollen Radwege ausbauen", sondern "Wir möchten den Modal Split um ...% zugunsten des Umweltverbundes verändern) formuliert und daraus konkrete Maßnahmen/Positionen entwickelt, die aufeinander abgestimmt sind (nicht "irgendwie nebenher laufen").
Die Forderung nach einer klaren Positionierung des Kreises zu einer Verkehrsverlagerung (aus Gründen des Klimaschutzes und der Lebensqualität in den Städten unausweichlich) soll NICHT allen Autofahrern das Autofahren verbieten oder dgl., SONDERN Umsteigewilligen die Nutzung mit alternativen Verkehrsmitteln erleichtern. Nur so sind solche Ziele realistisch umsetzbar.
Es braucht also erstmal eine "VISION Mobilität im Kreis Bergstraße", um zu diesem komplexen Querschnittsthema sinnvolle konkrete Maßnahmen abzuleiten.